Überspannungsschutz
Überspannungen können elektrische Anlagen und Geräte zerstören. Eine besonders hohe Gefahr für Fernseher, Computer und Co. stellen Gewitter dar. Es können aber auch Überspannungen aufgrund von Schalthandlungen entstehen.
Um diesen Gefahren vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen den Einbau eines Überspannungsschutzes. Wir raten Ihnen davon ab, einfach ein Gerät zwischen die Steckdose und z.B. einem Computer zu schalten, da Geräte dieser Art keine Überspannungschutz garantieren.
Die Installation eines wirksamen Überspannungsschutzes kann nur von einer Elektrofachfirma realisiert werden.
So funktioniert ein Überspannungsschutz:
Die Überspannung gelangt über das Hausanschlusskabel in das Gebäude. Die normale Netzspannung beträgt 400 Volt bzw. 230 Volt. Wenn eine Überspannung von 10.000 Volt vorliegt, so führt das zwangsläufig zur Zerstörung von Elektrogeräten. Um die hohe Spannung abzubauen, werden Überspannungsableiter der Klasse B unmittelbar nach dem Hausanschlusskasten eingesetzt.
Diese Ableiter können auch in den Zählerschrank (unterer Anschlussraum) eingesetzt werden.
Ein Überspannungsableiter der Klasse B, auch Grobschutz genannt, baut die Überspannung auf zirka 6.000 Volt ab. In einer Unterverteilung wird ein Überspannungsableiter der Klasse C, auch Mittelschutz genannt, eingebaut. Dieser senkt die Spannung auf zirka 4.000 Volt ab. Unmittelbar vor dem Endgerät (z. B. Fernseher) wird nochmals ein Überspannungsableiter (Feinschutz) eingebaut.
Bei Interesse an einem wirksamen Überspannungsschutz beraten wir Sie gern.
Ansprechpartner
Bernd Gumpert
Tel.: (03525) 708-522