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So senken Sie Ihre Heizkosten

Lüften


  • Durch richtiges Lüften kann viel Energie gespart werden: Kurzes, kräftiges Lüften ist besser als Dauerlüften über gekippte Fenster. Beim Lüften dürfen die Räume nicht auskühlen, da sonst die Gefahr der Schimmelpilzbildung besteht. 
  • Rollläden und Vorhänge sollte man in der Nacht schließen, damit weniger Wärme über die Fenster verloren geht. Es lohnt sich auch, an den Rollladenkästen eine zusätzliche Wärmedämmung anzubringen. Eine noch effizientere Energieeinsparung bringen moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung.
  • Halten Sie die Türen zu weniger geheizten Räumen geschlossen.

Heizung


Die Deutschen verbrauchen ein Drittel der Energie für das Heizen. Folgerichtig liegt hier das größte Potenzial der Energieeinsparung. Mit den folgenden Hinweisen lassen sich die Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung deutlich reduzieren.  

  • Einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung kann eine neue effiziente Heizungsanlage leisten. Wir empfehlen Ihnen Erdgas-Brennwertgeräte, denn sie nutzen auch die Wärme des Abgases. Sparen Sie damit bis zu 40 Prozent Energie! Deshalb sollten Anlagen, die älter sind als 15 Jahre, baldmöglichst ausgetauscht werden. Auf Grund der enormen Energieeinsparung amortisieren sich die Neuanlagen innerhalb weniger Jahre.
  • Jedes Grad Temperaturabsenkung spart bis zu sechs Prozent Heizkosten. Deshalb sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 20 °C betragen und in der Nacht um fünf Grad abgesenkt werden. Schlecht regelbare Thermostatventile sollten ausgetauscht werden, damit sich diese Temperaturwerte sicher einhalten lassen.
  • Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie auf keinen Fall etwa durch Möbel verstellt werden. Eine zusätzliche Dämmung der Wand hinter dem Heizkörper ist in vielen Fällen sinnvoll. 
  • Der Dauerbetrieb elektrischer Heizlüfter ist Energie- und Geldverschwendung. 
  • In den Heizkörpern sollte sich keine Luft ansammeln, damit eine jederzeit optimal geregelte Beheizung des betreffenden Raumes möglich ist.

Warmwasserbereitung


Rund 11 % des Endenergieverbrauchs im Haushalt entfallen auf die Warmwassererzeugung. Die richtige Handhabung von Durchlauferhitzern und Warmwasserspeichern hilft, Energie zu sparen. 

  • Moderne elektronisch geregelte Durchlauferhitzer ermöglichen im Gegensatz zu älteren hydraulischen Geräten eine exakte Temperatureingabe.
  • Stellen Sie den elektronisch gesteuerten Durchlauferhitzer von vornherein auf die gewünschte Duschtemperatur ein und mischen Sie möglichst kein kaltes Wasser bei. Je niedriger die Temperatur, desto energiesparender die Erwärmung.
  • Bei Dauerbetrieb den Warmwasserspeicher nicht höher als 60 °C einstellen. Das verhindert die Verkalkung der Heizstäbe und verringert den Wärmeverlust nach außen.
  • Schalten Sie bei längeren Bedarfspausen den Warmwasserspeicher ganz aus oder stellen Sie ihn im Winter auf die Frostschutzeinstellung.
  • Installieren Sie das Gerät möglichst nahe am Ort des Verbrauchs. Falls dies nicht möglich ist, achten Sie auf eine optimale Wärmedämmung der Leitungen.
  • Achten Sie beim Kauf eines Warmwasserspeichers auf den Bereitschaftsstromverbrauch.
  • Alle Warmwasserleitungen im Keller sollten bedarfsgerecht wärmegedämmt sein, um Wärmeverluste zu vermeiden.

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