Wertvoll für uns und unsere Stadt

Viele Gründe sprechen für Fernwärme. Überzeugen Sie sich selbst!

Deshalb Fernwärme

Wir versorgen 40 Prozent aller Riesaer Wohnungen mit Fernwärme, die wir zentral erzeugen und direkt in die Gebäude liefern. Dazu betreiben wir fünf Heizkraftwerke und ein Heizwerk. Dort wandeln wir Erdgas mit hohen Wirkungsgraden in Wärme um. Mit der erzeugten Wärme erhitzen wir Heizwasser, das wir direkt zu unseren Kunden liefern. Dies erfolgt über geschlossene Versorgungsnetze. Jede der sechs Anlagen hat ihr eigenes Netz. In den Heizkraftwerken erzeugen wir dank Kraft-Wärme-Kopplung zusätzlich äußerst effizient Strom.

Komfortabel

Mit Fernwärme haben Kunden „auf einen Dreh“ warmes Wasser und wohlige Temperaturen. Die Wärme wird direkt ins Haus geliefert. Heizungskessel, Schornstein, Kohlelager, Öltank – das alles benötigen Fernwärmekunden nicht. Demzufolge müssen sie sich um Brennstoffbeschaffung, Kesselwartung, Schornsteinreinigung oder die Einhaltung der Umweltschutzauflagen nicht kümmern.

Wirtschaftlich

Fernwärme ist eine Alles-aus-einer-Hand-Dienstleistung, die fertige Wärme und ein umfangreiches Servicepaket beinhaltet. Damit sind in den Fernwärmepreisen auch andere Kostenbestandteile enthalten als nur die Heizkosten - wie zum Beispiel die Kapitalkosten unserer Erzeugeranlagen, Transportleitungen und Übergabestationen sowie die Kosten für Betrieb, Wartung und Instandhaltung. Im Vollkostenvergleich mit anderen Heizungssystemen wie Erdgas, Heizöl, Wärmepumpen, Holzpellets oder Hackschnitzel schneidet Fernwärme seit Jahren sehr gut ab.

Preiswert

Im Vollkostenvergleich mit den in Deutschland am meist verbreiteten Heizungsformen schneidet Fernwärme seit Jahren sehr gut ab. Ein korrekter Heizkostenvergleich umfasst kapitalgebundene Kosten (u.a. Abschreibung, Verzinsung), verbrauchsgebundene Kosten (u.a. Brennstoffe, Hilfsenergie) und betriebsgebundene Kosten (u.a. Wartung, Instandhaltung). Der Vollkostenvergleich nach VDI 2067 ist ein technisches Regelwerk zur Berechnung der Kosten von Wärmeversorgungsanlagen. Es stellt die Wirtschaftlichkeitsberechnungen auf eine sichere und einheitliche Basis.

Sicher

Fernwärme bietet unter allen Energieträgern die höchste Versorgungssicherheit. Alle sechs Erzeugungsanlagen sowie sämtliche Leitungen und Hausübergabestationen entsprechen dem Stand der Technik. Die Fernwärmeleitungen liegen frostsicher in etwa 80 Zentimeter Bodentiefe. Das zirkulierende Heizwasser kann nicht gefrieren. Von sicherheitsrelevanter Bedeutung ist auch das Verfahren der Rohrverlegung. Seit 1991 verlegen die Stadtwerke Riesa die Fernwärmeleitungen direkt ins Erdreich. Dadurch werden großflächige Tiefbau- und Betonarbeiten für Kanäle und Schächte vermieden. Freileitungen sind kaum noch vorhanden. Der Anteil an kanalverlegten Rohren geht immer weiter zurück. Damit konnten wir die Wasser- und Wärmeverluste auf ein Minimum reduzieren.

Zuverlässig

Erfahrene Mitarbeiter und hochwertige Technik kontrollieren und steuern den Versorgungsprozess, begonnen bei der Erzeugung, über die Wärmeverteilung bis hin zu den Hausübergabestationen. Selbstverständlich unterliegt auch der Schadstoffausstoß einer permanenten Überwachung. Grundlage ist ein allumfassendes Qualitätsmanagement - das sogenannte Technische Sicherheitsmanagement. Dieses wird in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Gutachtern geprüft und zertifiziert.

Ressourcenschonend

Geht es um das Minimieren der Fernwärmenetzverluste, ist die Form der Rohrverlegung entscheidend. Es gibt drei Möglichkeiten: Freileitungen, die Kanalverlegung und das Kunststoffmantelrohrverfahren. In den sechziger Jahren wurden die Fernwärmetrassen ausschließlich oberirdisch und in Kanälen verlegt. Heute existieren in den Versorgungsgebieten der Stadtwerke Riesa nur noch 220 Meter Freileitungen und 18 Kilometer der kanalverlegten Rohre. Seit 1991 verlegen wir ausschließlich Kunststoffmantelrohre. Eine optimale Überwachung und Wartung sowie eine gut geführte Wasserchemie unterstützen die Verlustminimierung.

Klimaschonend

Fernwärme trägt massiv dazu bei, die Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen minimal zu halten. Bereits heute stoßen wir 31 Prozent weniger Kohlendioxid aus als noch 1990. Mit der Verwirklichung der Dampf-Kooperation mit Feralpi Stahl werden es sogar 45 Prozent sein. Damit wird das Unternehmen das offizielle Deutschland-Ziel 2020 von 40 Prozent weniger CO2 als 1990 frühzeitig erreichen und sogar übertreffen. Die Emissionen sind vor allem deshalb so gering, weil wir bei der Erzeugung von Fernwärme und Strom auf natürliches Erdgas in Verbindung mit Kraft-Wärme-Kopplung setzen. Erdgas ist ein Naturgas, das zu 85 bis 99 Prozent aus Methan und höheren Kohlenwasserstoffverbindungen besteht. Damit bietet es weitaus bessere Voraussetzungen für eine Verbrennung mit geringer CO2- und Luftschadstoffbildung als Kohle oder Erdöl. Erdgas ist mit Abstand der emissionsärmste unter allen fossilen Brennstoffen. Die Wärme erzeugen wir in zentralen Anlagen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Prinzip. Die aufwändige und wirkungsvolle Technik in unseren Erzeugungsanlagen reinigt die Abgase besser, als das sonst bei Tausenden von Einzelfeuerstätten möglich wäre. Fernwärme an sich verursacht keine weiteren Emissionen, weil in den Gebäuden keine Verbrennung mehr erfolgen muss. 

 

 

 

Wertsteigernd

Die gesetzlichen Umweltauflagen werden immer umfangreicher. Für Fernwärmekunden der Stadtwerke Riesa sind diese nahezu ein Fremdwort. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz verpflichtet Eigentümer von Neubauten Erneuerbare Energien zu nutzen. Weil der Gesetzgeber Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung praktisch auf eine Stufe mit Erneuerbaren Energien stellt, erfüllen Riesaer Fernwärmekunden die Auflagen automatisch. Bei wesentlichen Umbaumaßnahmen am Haus ist der Eigentümer dazu verpflichtet, einen Energie- und Wärmebedarfsausweis erstellen zu lassen. Dieser berücksichtigt den Primärenergiefaktor. Je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger ist der Primärenergiefaktor. Fernwärme bietet in diesem Punkt deutliche Vorteile, wenn sie - wie in Riesa - aus Kraft-Wärme-Kopplung stammt. Logisch: Denn die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme verringert den Einsatz wertvoller Primärenergie erheblich. Deshalb weist unsere Fernwärme einen günstige Primärenergiefaktoren zwischen 0,433 und 0,992 auf.

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