Strompreiserhöhung nach 14 Monaten Preisstabilität / Preisgarantie für 2010

15.01.2010

Seit dem 1. Januar 2009 halten die Stadtwerke Riesa ihre Strompreise konstant. Bis 28. Februar 2010 bleibt das auch so. Erst zum 1. März 2010, und damit nach der verbrauchsintensiveren Kälteperiode, müssen die SWR die Stromtarife um durchschnittlich vier bis acht Prozent anheben.

Preisstabilität

 

„Basierend auf den aktuellen staatlichen Steuern und Abgaben können wir garantieren, dass die ab März gültigen Strompreise bis Jahresende stabil bleiben“, sagt Unternehmenssprecher Daniel Kühne. Eine Beständigkeit, auf die im Übrigen auch die Erdgaskunden in den letzten Monaten setzen konnten. Denn 2009 haben die SWR die Erdgaspreise dreimal gesenkt. Seit dem 1. Juli 2009 sind sie nun konstant und bleiben es auch für den Rest der aktuellen Heizperiode.

 

Externe Ursachen

 

Die Gründe für die Strompreiserhöhung sind die gestiegenen Kosten aus den Netznutzungsentgelten der vorgelagerten Netzbetreiber und die staatlichen Umlagen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage). Diese EEG-Umlage ist eine staatliche Pflichtabgabe zur Förderung erneuerbarer Energien und im Strompreis integriert. Die Bundesregierung hat diese Abgabe zum Jahresbeginn nahezu verdoppelt.

 

Details

 

Die Arbeitspreise des Grundversorgungs- und des STADTSTROM-Tarifs steigen um brutto 1,69 ct/kWh (netto 1,42 ct/kWh). Für Kunden mit Kontrollierter Wohnungslüftung, Wärmepumpen und Nachtspeicherheizung erhöhen sich die Arbeitspreise um brutto 0,95 ct/kWh (netto 0,80 ct/kWh); gleichzeitig sinken für sie die Grundpreise um brutto 10,16 Euro/Jahr (netto 8,54 Euro/Jahr). Wie sich die Preisanpassung für Haushaltskunden auswirkt, zeigt die Tabelle.

 

Spartarif

„Für unsere Kunden, die den Grundversorgungstarif haben, könnte sich der Wechsel in den STADTSTROM-Tarif lohnen. STADTSTROM ist ab einem Jahresverbrauch von 2.000 Kilowattstunden unser günstigster Tarif“, sagt SWR-Unternehmenssprecher Daniel Kühne. So viel verbraucht ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt. Wer in den günstigeren Tarif wechseln will, kann das direkt im Kundenzentrum der SWR tun oder sich das entsprechende Formular auf der SWR-Internetseite herunterladen.

 

Zählerstand

Stromkunden müssen wegen der Preisanpassung ihren Zählerstand nicht gesondert ablesen. Möglich ist die Zählerstandsmitteilung trotzdem: schriftlich bis zum 6. März 2010 unter Angabe der Kunden- und Zählernummern, des Namens und der Adresse.