Preisverleihung: SWR ehren Gewinner ihres Kunstwettbewerbes

12.10.2006

Mit einer feierlichen Preisverleihung endete am Mittwoch, dem 11. Oktober, der Kunstwettbewerb „Energie auf meine Art“ der Stadtwerke Riesa.

166 geladene Gäste, darunter zirka 120 Schüler von elf Riesaer Schulen, verfolgten im Kundenzentrum des Energiedienstleisters die Siegerehrungen.

 

Gerti Töpfer, Oberbürgermeisterin der Stadt Riesa, zeigte sich in ihrer Rede von den Kunstwerken beeindruckt: „Ich bin von der Ideenvielfalt, welche die Kinder und Jugendliche zu diesem Thema entwickelt haben begeistert. Großen Respekt habe ich vor allem vor der Qualität der Umsetzung dieser Ideen.“

 

In der Alterskategorie der ersten bis vierten Klassen siegte die Trinitatisschule, bei den Klassen fünf bis acht das Städtische Gymnasium, und in der Altersstufe der Klassen neun bis zwölf erreichte das Werner-Heisenberg-Gymnasium die höchste Punktzahl.

 

Stadtwerke-Prokurist Ullrich Bannorth sagte in seiner Begrüßungsrede: „Unser Anliegen ist es, insbesondere die Jugend über die Herkunft von Wärme und Strom aufzuklären. Damit wollen wir sie zu einem verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Energie bewegen.“

 

Neben der Gesamtwertung der Schulen prämierten die Stadtwerke Riesa die besten Einzelarbeiten jeder Alterskategorie. Die besten Bilder laut Jurymeinung in den Alterskategorien eins und zwei malten Jana Richter von der Trinitatisschule und Alexandra Kloppe vom Werner-Heisenberg-Gymnasium. Bei den „Großen“ erhielten mit Christien Krasse, Hendrik Nater und Patrick Vogel gleich drei junge Künstler vom Werner-Heisenberg-Gymnasium die Höchstpunktzahl von 50 Punkten. Diese fünf sowie vier weitere Schüler durften sich über hochwertige Künstlerfarbstifte freuen.

 

Mit einem Sonderpreis zeichneten die Stadtwerke die Förderschule „Lichtblick“ aus, deren Arbeiten von geistig behinderten Schülern gemalt wurden. Begeistert nahmen die anwesenden Schülerinnen und Schüler den Pokal entgegen. Die Förderschule nahm als einzige in allen drei Alterskategorien teil.

 

Geehrt wurden auch die 15 Jurymitglieder, „ohne deren Arbeit die Stadtwerke Riesa den Wettbewerb nicht hätten durchführen können“, wie Ullrich Bannorth in seiner Rede festhielt.

 

Die Preisverleihung war gleichzeitig die Eröffnung der Ausstellung zum Wettbewerb, bei der die Stadtwerke 72 Arbeiten bis Ende November in ihrem Kundenzentrum der Öffentlichkeit zeigen.

 

Wieland Wagner führte als Moderator durch den Abend.

 

Sowohl zum Auftakt, als auch zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten Simon Hartzsch und Clemens Wolff von der Musik- und Kunstschule Riesa als das „Percussion-Duo“ ihre musikalischen Fähigkeiten.

 

Die drei Siegerschulen erhalten 500 Euro von den Stadtwerken Riesa, alle anderen Schulen eine Teilnahmeprämie in Höhe von 100 Euro. Die Schulen verwenden das Geld für den Kunstunterricht.

 

 

Allgemeine Informationen zum Wettbewerb:

 

Der Wettbewerb begann im März 2006. Es nahmen elf Riesaer Schulen teil. In jeder der drei Alterskategorien hatten die Stadtwerke Riesa ein Preisgeld von 500 Euro ausgeschrieben. Die Schüler sollten in Malereien oder Zeichnungen zum Ausdruck bringen, welche emotionale Bedeutung für sie Strom oder Wärme im Alltag hat. In jeder Alterskategorie reichten die Schulen bis 30. Juni jeweils zehn Arbeiten ein, insgesamt waren es 170. Diese wurden von einer 15-köpfigen Jury anhand der folgenden fünf Kriterien bewertet: Idee, Ausdrucksstärke, technische Qualität, Themenbezug und technischer Schwierigkeitsgrad.

 

Die Stadtwerke Riesa haben mit diesem Wettbewerb die Kinder und Jugendlichen angeregt, sich künstlerisch mit den Themen Strom und Wärme auseinander zu setzen und ihr Bewusstsein für die Bedeutung von Energie gestärkt.

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