„Energie auf meine ART“ ein großer Erfolg – Rückblick in Zahlen und Fakten

06.12.2006

„Die leuchtenden Kinderaugen bei der Preisverleihung und die vielen Danksagungen der Lehrer waren für uns die Bestätigung, dass wir mit diesem Kunstwettbewerb etwas Gutes geschaffen haben. Dies ist für uns Motivation, im nächsten Jahr „Energie auf meine ART“ fortzusetzen“, resümiert Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Georg Nowak.

Mit dem Besuch einer Schülergruppe der Förderschule „Lichtblick“ endete indes die Ausstellung zum Wettbewerb. Die Stadtwerke haben in ihrem Kundenzentrum 72 der 170 eingereichten Arbeiten fünf Wochen lang präsentiert. Aus Gesprächen mit den Kunsterziehungslehren schätzen die Stadtwerke die Gesamtzahl der Arbeiten, die in den Schulen entstanden, auf 500. Der Grund dafür ist, dass die elf teilnehmenden Schulen zunächst einen internen Ausscheid durchführten. In diesem wählten sie die zehn besten Arbeiten je Alterskategorie aus.

 

Surreale Farben, Ölgemälde, Knetbilder, Tupftechniken, Kreide-, Kohle- oder Buntstiftzeichnungen - die Bandbreite der angewandten Maltechniken und Stilrichtungen war riesig.

 

Ebenso unterschiedlich waren die Interpretationen des Themas: die emotionale Bedeutung von Strom und Wärme im Alltag. Während der eine Energie mit einem gemütlichen Leseabend verbindet, ist es für den anderen die symbolische Kraft für Ideen, die er aus Energie schöpft.

 

Insbesondere auf Letzteres kam es bei der Bewertung der 15-köpfigen Jury an: Idee und Ausdrucksstärke waren die wichtigsten Kriterien. Erst danach folgten technische Qualität, Bezug zum Thema und Schwierigkeitsgrad. Streng und gewissenhaft arbeiteten die Juroren. Bezeichnend dafür ist die Tatsache, dass nur vier der 170 Arbeiten die volle Punktzahl (50) erhielten.

 

Dass der Wettbewerb mit Begeisterung angenommen wurde, spiegelt sich auch darin wider, dass zur Preisverleihung im Oktober mehr als 120 Schülerinnen und Schüler kamen, um ihre Teilnehmerurkunde persönlich entgegenzunehmen.

 

Die Stadtwerke wollen den Wettbewerb noch möglichst lange aufleben lassen, indem sie ausgewählte Motive für eine Imagekampagne im kommenden Jahr verwenden.

 

Das Thema des nächsten Wettbewerbs ist ebenso noch geheim wie die künstlerische Stilrichtung, mit der es umgesetzt werden soll. Fest steht, dass „Energie auf meine ART 2007“ erneut mit den Riesaer Schulen durchgeführt wird.