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Trotz Wintereinbruch: Energieversorgung in Riesa sicher

16.01.2009

Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Die Riesaer froren im Januar bisher bei durchschnittlich minus 6,77 Grad. Mit minus 23,1 Grad wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar der niedrigste Wert gemessen. Doch auch bei diesen Extremtemperaturen war die Energieversorgung der Stadtwerke Riesa sicher. Es gab keine witterungsbedingten Versorgungsunterbrechungen.

Strom

„Die meisten unserer Stromleitungen liegen geschützt in der Erde. Auch Freileitungen trotzen dieser Witterung. Sämtliche Transformatoren und Hausanschlusskästen sind modern und damit sicher“, begründet Bernd Gumpert, Abteilungsleiter Stromnetzbetrieb, die sichere Stromversorgung auch an kalten Tagen. 2008 verzeichneten die SWR störungsbedingte Ausfallzeiten von 16 Minuten pro Kunde. Damit lag der Riesaer Energiedienstleister unter dem bundesweiten Wert, der ohnehin zur weltweiten Spitze gehört.

 

Erdgas

Auch von der Abteilung Gasnetzbetrieb verlangte der Wintereinbruch keinen höheren Arbeitsaufwand. „Unsere Gasnetze und Gasdruckregelanlagen sind für solche Minustemperaturen und dem daraus resultierenden Gasdurchsatz ausgelegt“, sagt Abteilungsleiter Martin Heide. Stattdessen nutzten die Gasmonteure diese Temperaturen für Überprüfungen, zum Beispiel Haustests.

 

Fernwärme 

Die Wärmeversorgung und Stromerzeugung trotzte ebenfalls der eisigen Kälte. Die Störung am 10. und 11. Januar im Wohngebiet Weida war nicht kältebedingt. Ein defektes Rohr an der Fernwärme-Trasse auf der Görlitzer Straße verursachte eine teilweise Unterbrechung der Wärmeversorgung. Betroffen waren Kunden auf der Görlitzer, Zwickauer und Glauchauer Straße.