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Aquajogging: Mit großen Schritten durchs Becken

26.02.2010

Können Sie sich vorstellen, bei diesem Wetter abends draußen durch die Gegend zu joggen? Zugegeben, es gibt immer einige Hartgesottene. Respekt! Alternativ könnte man ja mal Schwimmen gehen. Aber einfach so Bahnen ziehen? Langweilig. Wie wär’s mit einer Kombination aus beidem: Laufen im angenehm warmen Wasser! Im Hallenschwimmbad nennt sich das Aquajogging.

Beim Laufen im Wasser ist der ganze Körper gefordert. Auch der Oberkörper und die Arme werden trainiert. Das „Schweben“ im Wasser schont aber Gelenke, Bänder und die Wirbelsäule. Der Wasserwiderstand ist 14-mal größer als der Luftwiderstand. Man muss sich also mindestens genauso anstrengen, wie auf festem Untergrund. Aquajogging verbessert das Körpergefühl und schult den Gleichgewichtssinn.

 

Im Prinzip kann man im Wasser alles machen, was man an Land auch machen kann. Große Schritte, kleine Schritte, das Heben der Knie – je höher, desto anstrengender. Auftriebshilfen wie Gürtel oder Schaumstoffmanschetten an den Fußgelenken verhelfen zu mehr Auftrieb, erhöhen aber auch den Widerstand im Wasser. Eine Untersuchung zeigte, dass Freizeitsportler beim Aquajoggen deutlich mehr Kalorien verbrauchen als beim Laufen. Und der Puls steigt fast genauso in die Höhe, liegt aber bei ähnlicher Belastung etwa zehn Schläge niedriger als beim normalen Laufen, was an den unterschiedlichen Druckverhältnissen und der anderen muskulären Belastung liegt. Das Training ist deshalb auch gut für ältere und übergewichtige Menschen geeignet.

 

Im Riesaer Hallenschwimmbad treffen sich die Aquajogger montags, dienstags und donnerstags am Abend, um die Übungen 45 Minuten lang unter der Anleitung einer Trainerin exakt auszuführen.

 

H.B.