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Auszubildende im Porträt: Überzeugte Bürokauffrau

18.02.2011

Es ist der Beruf Bürokauffrau, den Claudia Kopschinski an die erste Stelle Ihrer Berufswunschliste setzte. Auch die Berufe der Elektronikerin für Geräte und Systeme und Bankkauffrau standen zur Wahl. Mehrere Vorstellungsgespräche in Riesaer Unternehmen hatte die heute 18-jährige bereits geführt. Letztendlich ging Ihr sehnlichster Berufswunsch in Erfüllung.

Im August 2009 trat sie die Ausbildung bei den Stadtwerken Riesa an. Rund anderthalb Jahre später weiß sie genau, was ihr in der Ausbildung am meisten Spaß macht: „Es sind auf jeden Fall die Arbeiten, bei denen ich mit Kunden zu tun habe. Ich bin gern unter Leuten – privat wie beruflich.“ Im Zuge der zurzeit laufenden Jahresverbrauchsabrechnung lassen sich viele Kunden im Kundenzentrum der SWR beraten. Claudia Kopschinski war dabei für viele die erste Ansprechpartnerin, da sie für einige Tage am Kundenempfang eingesetzt war. „Ich mag die Vielseitigkeit und die Abwechslung, die der Beruf mit sich bringt. Ich durfte schon in vielen verschiedenen Abteilungen bei den Stadtwerken Erfahrungen sammeln.“ Dabei begann der Start beim Riesaer Energiedienstleister nicht ganz optimal: „Beim Vorstellungsgespräch fiel mir vor lauter Aufregung nicht mehr ein, dass das Hallenschwimmbad zum Unternehmen gehört. Dabei war ich zum einen gut vorbereitet. Und zum anderen bin ich eine fleißige Besucherin des Hallenschwimmbades. Zum Glück haben sie mir diesen Fauxpas verziehen“, erinnert sich Claudia Kopschinski.

 

Nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie haben sich für sie die Lieblingsfächer herauskristallisiert. Es sind Deutsch und Büroorganisation. Etwas kritisch wird sie, wenn sie Theorie und Praxis vergleicht: „Zwischen beiden besteht manchmal ein himmelweiter Unterschied. Was ich vor allem im Umgang mit Kunden erlebe, kann mir keine Berufsschule lehren.“ Sie weiß Ihre beruflichen Erfahrungen bei den Stadtwerken Riesa sehr zu schätzen. In der Zukunft will sie ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen. „Wie und wo genau ich meine Zukunft beruflich gestalten möchte, das weiß ich heute natürlich noch nicht. Aber von meiner Wahl des Berufs der Bürokauffrau bin ich auf jeden Fall überzeugt.“ Riesa ist schon immer ihre Heimat gewesen und soll es auch bleiben.“ Wenn das klappt, könnte sie auch bei den Volleyballfreunden Ethos Riesa e. V. weitermachen. Hier ist sie seit der fünften Klasse aktiv und spielt in der Bezirksliga vorrangig auf der Position der Außenangreiferin.