Neues von den Stadtwerken Riesa

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„Ich finde es richtig, dass die SWR auf neue Energien setzen.“

18.03.2011

„Ich liebe Abenteuer. Rafting, Mountainbike, Klettern sind meine Welt“, schwärmt Martin Weigelt über seine Hobbies. Nicht nur privat, sondern auch beruflich will er in Zukunft hoch hinaus. „Ich möchte mal große Projekte planen in einem Ingenieurbüro. Warum nicht ins Ausland? Ich denke, in Katar gibt es bis zur Weltmeisterschaft 2022 viel zu tun“, sagt er nicht ohne ein Augenzwinkern und gesteht im selben Atemzug selbstkritisch ein: „Ich muss unbedingt noch mein Englisch verbessern.“

Der 22-Jährige ist ein waschechter Erzgebirgler, aufgewachsen in Chemnitz. Er studiert seit 2009 Versorgungs- und Umwelttechnik an der Berufsakademie Riesa. Mit den Stadtwerken Riesa hat er seinen Praxispartner gefunden. „Ursprünglich wollte ich irgendetwas mit Chemie studieren. Aber aus irgendwelchen Gründen, wie es halt immer so ist, bin ich in diesem Studium gelandet“, blickt er zurück. Man könnte meinen, er sei nicht hundertprozentig glücklich darüber. Dem widerspricht er sofort: „Heute bin ich absolut davon überzeugt, dass die Studienrichtung und auch die BA Riesa die absolut richtige Entscheidung waren. Ich finde die Themen hochspannend und viele unserer Professoren haben echt was drauf. Sie vermitteln es sehr praxisnah und machen Theorie nachvollziehbar.“

 

Trotz aller Begeisterung ist das Studium kein Selbstläufer. Mathematik, Thermodynamik, Klimatechnik – die Fächer sind von Natur aus anspruchsvoll. Martin Weigelt berichtet, dass sein Kurs mit 42 Studenten begonnen hat, jetzt sind noch um die 30 da. „Ich kämpf mich durch“, bringt er seinen Ehrgeiz auf den Punkt. Nach gut anderthalb Jahren „Grundlagentheorie“ kommen jetzt endlich die tiefgreifenden Fachgebiete. Vor allem auf die Exkursionen zu Unternehmen freut er sich.

 

Bei den Stadtwerken Riesa ist er in der Abteilung Erzeugung tätig. Hier gewinnt er wertvolle Einblicke in die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung, die die SWR in jüngster Vergangenheit ausgebaut haben. Gespannt ist er schon auf die CO2-neutrale Holzpelletanlage, die direkt am Standort der Studienakademie noch dieses Jahr entstehen soll. Der Energiebedarf des neuen Rohrforschungszentrums macht die Anlage erforderlich (die SWR berichteten). „Ich finde es richtig, dass die Stadtwerke Riesa auch auf neue Energien setzen. Wenn das alle Energieversorger so machen, dann ist das nicht nur gut fürs Klima, sondern gibt angehenden Diplom-Ingenieuren für Versorgungs- und Umwelttechnik wie mich eine echte Zukunftsperspektive“, sagt Martin Weigelt und träumt dabei vielleicht von einem Großenergieprojekt für die 2022 in Katar stattfindende Fußball-WM.