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Brennstoffzelle für BA Riesa dank Stadtwerke

05.09.2014

Die Stadtwerke Riesa (SWR) unterstützen die Staatliche Studienakademie Riesa bei der Anschaffung eines Brennstoffzellen-Mini-Blockheizkraftwerks. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen der 2012 begründeten Laborpartnerschaft für den Studiengang Energie- und Umwelttechnik. Bei der Brennstoffzelle handelt es sich um das Modell „Inhouse 5000“ der heimischen Riesaer Brennstoffzellentechnik GmbH.

Prof. Dr. Ute Schröter-Bobsin, Direktorin der Staatlichen Studienakademie: „Enge Kooperationen mit Unternehmen sind tragende Säulen einer Berufsakademie. In dieser Hinsicht stellt die Laborpartnerschaft mit den Stadtwerken einen Meilenstein für unsere Studienakademie dar. Das neue Labor, allen voran die hochinnovative Brennstoffzelle, hebt die Ausbildungsqualität und Attraktivität unseres Studiengangs Energie- und Umwelttechnik auf ein neues Level.“


Die Stadtwerke Riesa beteiligen sich zu einem maßgeblichen Teil an den Anschaffungskosten der „Inhouse 5000“. Den Rest sollen Fördergelder der Sächsischen Aufbaubank decken.


Die „Inhouse 5000“ wird Teil eines derzeit entstehenden Labors des Studiengangs Energie- und Umwelttechnik. Sie ist in der Lage, den jährlichen Strom- und Wärmebedarf eines Einfamilienhauses zu decken. Betrieben wird sie mit Erdgas. Die elektrische Nennleistung beträgt fünf; die thermische Leistung 7,5 Kilowatt.


„Brennstoffzellen gelten als eine der Schlüsseltechnologien für die erfolgreiche Gestaltung der Energiewende“ betont Prof. Dr. Marko Stephan, Leiter des Studienganges Energie- und Umwelttechnik an der Staatlichen Studienakademie Riesa. „Sie erlauben die dezentrale, bedarfsgerechte Bereitstellung von Wärme und Strom. Dadurch werden Leitungsverluste vermieden und ein hoher Gesamtwirkungsgrad erzielt. Wir sind froh, dass unsere Studenten  durch Unterstützung der Stadtwerke Riesa im neuen Labor Zugang zu dieser hochmodernen Technologie erhalten.“


SWR-Geschäftsführer René Röthig über die Beweggründe für die Unterstützung: „Mit der ‚Inhouse 5000‘ und der Laborpartnerschaft stärken wir zum einen den Bildungsstandort Riesa, für den die Studienakademie eine entscheidende Rolle spielt. Zum anderen begegnen wir damit erfolgreich dem Fachkräftemangel. Denn von einer attraktiven Studienakademie profitiert auch unser Unternehmen. Es liegt uns am Herzen, junge Menschen aus der Region zu Fachkräften auszubilden und in der Region zu halten.“


Installiert werden zudem eine Absorptionskälteanlage, ein Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk und eine Mikro-Gasturbine. Auch das Holzpelletheizwerk der Stadtwerke Riesa, das seit 2012 am Standort der BA in Betrieb ist, gehört dazu. Die Studenten können hier die Funktionsweise einer Energieerzeugungsanlage im Echtzeitbetrieb erleben. Nach der Fertigstellung wird das Labor des Studiengangs zwölf Anlagen umfassen.