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Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie warnt: Vorsicht bei Batteriespeichern für kleine Sonnen- und Windstromanlagen

01.12.2014

Stromspeicher finden zunehmend Anklang. Doch nicht alle Produkte sind unbedenklich warnt der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Batterien zur Zwischenspeicherung von Heimstrom sollten nur nach anerkannten Regeln verwendet werden. Der ZVEI initiierte daher ein Normungsverfahren.

Der ZVEI warnt vor mangelhaften Batterien für Zwischenspeicherungszwecke bei Photovoltaik- und kleinen Windkraftanlagen. Besonders in Lithium-Ionen-Batterien werde sehr viel Energie auf kleinstem Raum gespeichert. Diese Batterien sollten daher nur nach den anerkannten Regeln der Technik gebaut, installiert und in den Betrieb genommen werden, so der Verband. Deshalb initiierte er einen internationalen Standard im offiziellen Normungsverfahren. Dieser werde eine Berücksichtigung aller für den Heimspeicherbereich relevanten Aspekte gewährleisten und sei von der internationalen Normungsorganisation IEC angenommen worden.

 

„Derzeit kursierende Checklisten für Lithium-Ionen-Heimspeicher sind nur eingeschränkt für die Beurteilung der Sicherheit von stationären Heimspeichersystemen geeignet“, warnt Otmar Frey, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Batterien. Vielmehr gehe von solchen verkürzten Anforderungen die Gefahr aus, dass diese von „inkompetenten Anbietern zur ‚Veredelung‘ untauglicher Produkte ‚gekapert‘ werden". Allein die Verfügbarkeit mechanischer Abschaltmöglichkeiten würde noch keine sichere Batterie machen. Seriöse Hersteller setzen mehrere interne Überwachungssysteme ein, um die Sicherheit des Speichersystems zu gewährleisten, so der Verband. Von der elektrotechnischen Normungsorganisation DKE wurden bereits unter Mitwirkung des ZVEI zwei Anwendungsregeln für Heimspeichersysteme und deren Batteriegebrauch entwickelt.

 

Quelle: Zeitung für kommunale Wirtschaft im Internet: www.zfk.de, 10.11.2014