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Jugendliche verschönern Trafostation

17.05.2018

Buchstäblich unter Spannung machten sich neun Schülerinnen und Schüler der Förderschule Lichtblick aus Riesa-Weida ans Werk. Die jungen Künstler gestalteten bei strahlendem Sonnenschein, hochoffiziell und ganz legal im Rahmen des Graffiti-Projekts der Stadtwerke Riesa, eine Trafostation in eine bunte Zukunftswelt aus Roboter, Windrad, Blumen und vielen kleinen Details.

Unter Anleitung des Riesaer Graffiti-Künstlers Wolfgang Prieps wurde die 20 kV-Station, die sich Nahe dem Kino befindet, dieser Tage verschönert. Zuerst erhielten die 13- bis 18-Jährigen einen Crashkurs in die Graffiti-Kunst und zeigten direkt im Anschluss an der Wand ihr Können. Der 17-jährige William-Thomas war voller Tatendrang: „Am besten gefällt mir, dass aus allen Entwürfen etwas dabei ist. Ich habe am Baum und dem Roboter mitgewirkt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.“ Paul, der älteste der Gruppe, hat auch in der Schule stets seinen Skizzenblock dabei. Von ihm stammen die filigranen Kabeldrähte, die dem Motiv einen elektrischen Touch geben. Die vielen bunten Blumen finden sich auch in Aileen Zeichnung wieder, auf die sie sehr stolz ist „das Schwierigste ist, dass man gleichzeitig kreisförmige Bewegungen mit dem Arm macht und noch schwach auf den Sprühkopf der Flasche drücken muss, aber nicht zu stark, sonst verläuft die Farbe.“ Auch der Rest der Gruppe ist erstaunt und zufrieden, was in der kurzen Zeit an der Wand entstanden ist.

In den Trafostationen der Stadtwerke wird elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz zur Versorgung von Endkunden bereitgestellt. Dabei erfolgt die Transformation von Mittelspannung, im Fall der SWR von 20 000 Volt, auf die verbraucherfreundliche Spannung von 400 Volt. Um illegaler Schmiererei vorzubeugen, haben sich die SWR dazu entschieden, ausgesuchte Trafostationen, in einem sozialen Projekt durch Kinder und Jugendliche verschönern zu lassen. Die SWR hoffen nun natürlich, dass das Kunstwerk lange erhalten bleibt und die Sprayer sich an die Regel halten, Kunstwerke nicht zu übersprühen.