Stadtwerke investieren in Versorgungssicherheit

14. Juli 2006

Die Stadtwerke Riesa sanieren in der Heidebergstraße, Florian-Geyer-Straße und im Bereich des neu entstehenden Kreisverkehrs am Krankenhaus das Stromversorgungsnetz. Damit investiert der Riesaer Energiedienstleister rund 120.000 Euro in die Versorgungssicherheit.

In der Heidebergstraße werden im Zuge der Straßenbaumaßnahme die Freileitungs- in unterirdische Kabelhausanschlüsse umgerüstet. Damit verschwinden in diesem Gebiet die Freileitungsmasten. Eine ähnliche Maßnahme führen die Stadtwerke in der Florian-Geyer-Straße durch. Freileitungen mit veralteten Masten werden abgebaut und von Kabeln ersetzt. Freileitungen mit Betonmasten bleiben zum großen Teil erhalten. Die Hausanschlüsse werden nicht umgerüstet.

 

Die Umstellung auf ein Kabelnetz in diesen Straßen bietet folgende Vorteile: Die Freileitungen verlaufen zum Teil durch private Grundstücke, die im Störungsfall schwer zugänglich sind. Außerdem sind unterirdische Kabel im Gegensatz zu Freileitungen vor Blitzschlag, Frost und Wind geschützt.

 

Wegen des Neubaus des Kreisverkehrs am Krankenhaus müssen die Stadtwerke einen Teil der Nieder- und Mittelspannungskabel neu trassieren. Außerdem werden alte Kabel mit neuen ersetzt.

 

Die Stadtwerke Riesa haben lokale Firmen mit den Arbeiten in diesen drei Baustellen beauftragt.

 

Das Leitungsnetz der Stadtwerke Riesa ist insgesamt knapp 390 Kilometer lang. Der Anteil von Freileitungen beträgt 34 Kilometer. 2005 betrug der störungsbedingte Stromausfall beim Kunden 17,4 Minuten. Damit liegen die Stadtwerke Riesa unter dem deutschen Durchschnitt, der ohnehin europäische Spitze ist.

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