30 Jahre Verbundenheit

Die Stadtwerke Riesa feiern in diesem Jahr ihr 30. Firmenjubiläum

30 Jahre Stadtwerke Riesa

Am 1. Januar 1991 gegründet blicken die Stadtwerke Riesa im Jahr 2021 auf 30 Jahre Leidenschaft für Energie, Herzblut für Riesa und Engagement für Kunden zurück.

Rückblick auf 30 Jahre Energieversorgung

Gestern I: Aus der Geschichte der Stromversorgung in Riesa

Elektrischer Strom als universeller Energieträger gehört zum Alltäglichen in unserem Leben. Eine anspruchsvolle Aufgabe für die Stadtwerke Riesa GmbH (SWR) ist seit nunmehr 30 Jahren die stabile Versorgung der Einwohner von Riesa einschließlich zahlreicher Industrie- und Gewerbeabnehmer und Institutionen der Stadt. Kommunale Daseinsvorsorge ist es dabei, alle genannten Stromkunden sicher und uneingeschränkt mit Elektroenergie zu versorgen.

 

Versorgungsgenehmigung und Netztrennung 1991 bis 1994


Nach Beendigung des sogenannten „Stromstreites“, bei dem sich die Städte und Gemeinden gegen den, von der DDR-Regierung geschlossenen Stromvertrag mit den drei großen bundesdeutschen  Energieversorgern auflehnten, erfolgte die Wiedergeburtsstunde der Stadtwerke in den neuen Bundesländern. Mit Besitz der Versorgungsgenehmigung des Wirtschaftsministeriums (§ 5 des Energiewirtschaftsgesetzes) erfolgten zwischen den SWR und der damaligen ESAG (heute SachsenEnergie) Verhandlungen über die Vorbereitung der Netztrennung. Es musste dabei eine vollständige Trennungs- und Einbindungskonzeption zur Entflechtung des Stadtnetzes (SWR) vom Regionalnetz (ESAG) – sogenannte Netztrennung/Netzentflechtung erfolgen. Ab dem 1. Januar 1994 ist der Bereich Elektroenergieversorgung in die Zuständigkeit des Aufgabenbereiches der SWR als kommunales Unternehmen übergegangen. Seit dem 1. Juli 1994 betreiben die SWR netztechnisch und wirtschaftlich die Stromversorgung in Riesa. Im Umspannwerk (UW) Riesa-Nord an der Steinstraße in Riesa-Gröba treffen sich die Netze der SachsenEnergie und der SWR. Zwecks Regionalversorgung der umliegenden Ortschaften führen die Leitungen der SachsenEnergie durch die Stadt und hier beginnt auch das Netz der Stadtwerke. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der SachsenEnergie und der SWR äußert sich auch dadurch, dass es bei den Arbeiten an den Anlagen im gemeinsam genutzten UW noch nie Probleme gab.

Erneuerung Stromnetz und Trafostationen ab 1994

Zur Netzübernahme im Jahr 1994 wurde ein Teil des Stadtnetzes noch mit 15-kV betrieben. 15 -kV ist keine genormte Spannung mehr. Die 15-kV- und 20-kV-Netze können nicht ohne weiteres miteinander verbunden werden und die Ersatzteilhaltung für beide Netze ist aufwendiger. Da die An-lagen außerdem veraltet waren, war die Umstellung auf 20-kV unerlässlich. Ca. 35 Trafostationen in den Stadtteilen Gröba, Merzdorf und Pochra/Canitz (20% des Netzes) wurden dabei umge-stellt und machten dadurch auch den Rückbau von störungsanfälligen Mittelspannungsfreileitungen möglich. Auch störanfällige Kabelanlagen wurden und werden in großem Umfang erneuert. Hierbei spielt die gute Zusammenarbeit mit dem Tiefbaubetrieb eine entscheidende Rolle. Sowohl die Störungsbeseitigungen als auch der Neubau von Kabeltrassen gehören jährlich zum Wirtschaftsplan. Reparatur und Instandhaltung des 0,4-kV- und 20-kV-Netzes der SWR wurden von Anbeginn an durch eigenes Fachpersonal realisiert, denen auch die Sofortmaßnahmen bei Störungsbeseitigungen und Wiederversorgung obliegt. Seit 2011 erfüllen diese verantwortungsvollen Aufgaben die Mitarbeiter aus dem Bereich Strom der SWR-Tochtergesellschaft Energiegesellschaft Riesa GmbH (EGR).

Einblick in die Tätigkeit eines Netzmonteurs

Kabelanlagen werden in der Regel ca. 80 cm tief in der Erde verlegt. Das war jedoch nicht immer so. Früher führten fehlende fachliche Anleitung und ungenügende Bauaufsicht oftmals dazu, dass solche Kabelanlagen zu flach, mit nur geringer Erdüberdeckung verlegt wurden. Fehlende Einmessunterlagen obendrein machten es mitunter sehr schwierig, ein in Betrieb befindliches altes Kabel zu lokalisieren und in einem etwaigen Fehlerfall genau zu verfolgen. Da von der äußeren Gestalt her bspw. ein altes Niederspannungskabel (NS-Kabel) von einem alten Mittelspannungskabel (MS-Kabel) oftmals kaum zu unterscheiden ist, steht Umsichtigkeit bei der Kabelauslese eines solchen Kabels an erster Stelle. Während beim NS-Kabel die Spannungsfreiheit noch durch Abmantelung des Außenmantels mittels Spannungsprüfer festgestellt werden kann, scheidet diese Möglichkeit bei einem MS-Kabel na-türlich aus. Nicht auszudenken wären dort die Auswirkungen, wenn nach Entfernung der äußeren Kabelumhüllung, die Phasen eines 20- kV-Kabels mit einem 0,4- kV-Leitungsprüfer auf Spannungsfreiheit kontrolliert würden. 80% der von der SWR übernommenen Trafostationen entsprachen nicht den Forderungen der DIN VDE 0101/05.89 bezüglich des „Schutzes beim Bedienen“. Dies war auch nicht verwunderlich, da diese Vorschrift erst mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 für die neuen Länder gültig wurde. Das betraf die unterschiedlichsten Anlagenteile. Alle diese Notwendigkeiten, die vor allem der Sicherheit des Bedienungspersonals dienten, wurden durch die SWR termingerecht erfüllt. Durch die tatkräftige Unterstützung von in der Region ansässigen Firmen und nicht zuletzt durch eigenes Personal konnte die Umrüstung bis zum 31. Oktober1994 den Erfordernissen angepasst werden.

Versorgungssicherheit weiter erhöhen

Gemäß einer Konzeption zur Erhöhung der Versorgungszuverlässigkeit wurden fünf Schwerpunktstationen er-richtet, die von sieben neuen 20-kV-Leitungen eingespeist werden. Erneuerte Schutztechnik sowie Erdschlussrichtungsrelais zur schnellen Eingrenzung von Fehlern ermöglichten, den störungsbedingten Stromausfall von Jahr zu Jahr zu senken. Ab dem Jahr 2017 erfolgte eine weitere Modernisierung der Schutztechnik mittels Lei-tungsdifferenzialschutz. Alles das geschah vor dem Hintergrund, Störorte im Netz schnellstmöglich zu lokalisieren und Netzunterbrechungen zu minimieren, bei maximaler Absenkung der Störungseinwirkzeit. Ziel war und ist es natürlich heute noch, eine schnelle Wiederversorgung zu erreichen. Eine große Bedeutung zur Minimierung des Störgeschehens kommt dabei den Mitarbeitern der zentralen Netzleitwarte, die ab 1. Juli 1994 in der Geschäftsstelle der SWR in Riesa-Weida eingerichtet wurde, zu. Von hier aus erfolgt die Netzüberwachung und die Steuerung des umfangreichen Leitungsnetzes, nachts in Kooperation mit der zentralen Leitstelle der SachsenEnergie. Von der Leitwarte werden im Störfall die Bereitschaftselektriker benachrichtigt und koordiniert. 

Zwei Anekdoten aus der Praxis

Die „Männer der ersten Stunde„ waren zum überwiegenden Teil „Schalthaus-Elektriker“ aus dem ehemaligen Stahl-und Walzwerk Riesa. Wie ernst sie ihre neue Aufgabe nahmen, nämlich im Fall einer Störung für das gesamte Stadtgebiet verantwortlich zu sein, zeigt bspw. auch, dass sie während ihrer Rufbereitschaft nach Dienstende noch im Arbeitsanzug daheim auf der Couch lagen, nur um bei eingehendem Telefonanruf durch die Netzleitwarte unverzögert zum Störungsort aufzubrechen und damit die Störzeit gering zu halten. Apropos „Schalthaus“. Bei der Änderung der Netzstruktur im Zuge der Netztrennung im Sommer 1994 wurde die bestehende 20-kV-Schaltanlage des UW1 -altes Schalthaus- des ehemaligen Stahl- und Walzwerkes Riesa kurzzeitig in das Stadtnetz mit eingebunden. Durch vorhandene bauliche Schäden der Anlage setzte sich eine Taube auf einen Pol des 20-kV-Druckluftleistungsschalters und verursachte durch Flügelschlag eine Leistungsschalterauslösung (Überbrückung zweier Phasen führte zur Kurzschlussauslösung), was zum Stromausfall in einem Teil des Riesaer Stadtnetzes führte.

Investitionen 

Im gesamten Stadtnetz (zudem seit 2011 auch Riesaer Ortsteile Oelsitz, Nickritz, Böhlen, Jahnishausen, Leutewitz und Mautitzgehören) haben die SWR seit 1994 alle veralteten Schalt-anlagen erneuert, rekonstruiert oder ausgesondert. So wurden bspw. 16 Stück sogenannte „Kiosk-Sta-tionen“ abgerissen (vor allem im Wohngebiet Weida),  ca. 50 Kompaktstationen neu gebaut, neue Erdschlussspulen aufgestellt, sämtliche Gebäude saniert und alle übrigen Schaltanlagen rekonstruiert. Es gibt in Riesa keine Anlage mehr,  die sich noch im ursprünglichen Zustand befindet. Jährlich investieren die SWR mehrere Hunderttausend Euro in die Versorgungssicherheit und den Netzausbau. An dieser Stelle danken die SWR allen Partnern, die dem Unternehmen in den 30 Jahren zur Seite standen, sowie allen Kundinnen und Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen. EnergieVOLL blicken wir in die Zukunft! 


Zum Autor

Thomas Schreiber war von 1994 bis 2011 als Leiter des Bereiches Strom/Instandhaltung und von 2012 bis 2020 als Leiter Netzbetrieb Strom bei den SWR beschäftigt und hat diese Zeit mitgeprägt. Herzlichen Dank, lieber Thomas Schreiber, dafür! 

Gestern II: Aus der Geschichte der Gasversorgung in Riesa

Nach der Gründung der Stadtwerke Riesa GmbH (SWR) am 01. Januar 1991 und der Aufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit am 01. April 1991, wurde der Grundstein für die Übernahme der Gasversorgung von der damaligen Gasversorgung Sachsen Ost GmbH (GASO) gelegt. Dazu wechselte am 16. März 1991 Herr Diplomingenieur Lothar Schnelldorfer seinen Arbeits-platz von der Stahl-und Walzwerk Riesa AG zu den SWR und war somit der erste Beschäftigte im neuen Fachbereich Gasversorgung, dessen Leitung er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2005 innehatte.

 

Übernahme der Gasversorgung

Am 01. August 1992 erfolgte der Abschluss eines zwanzigjährigen Konzessionsvertrages für die öffentliche Versorgung des Stadtgebietes zwischen der Stadt Riesa und den SWR. Mit Wirkung zum 01. Oktober 1992 übernahmen die Stadtwerke die Anlagen zur Gasversorgung auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände einschließlich der dort angeschlossenen Erdgaskunden. Da das Stahlwerk schon seit 1973 mit Erdgas versorgt wurde, entfiel hier die Umstellung von Stadt- auf Erdgas. Bereits seit 1991 wurde durch die Stadt und die Stadtwerke angestrebt, auch das vorhandene Stadtgasnetz in Riesa von der GASO zu übernehmen. Diese Übernahme wurde von schwierigen Verhandlungen begleitet. Ein Meilenstein auf diesem Weg war die Erteilung der §-5-Genehmigung am 26. Januar 1993.

 

Riesaer lernen aus Mannheim

Für diese Genehmigung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit mussten die SWR das Vorliegen der personellen, technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nachweisen. Dazu wurde 1992 mit dem Energieversorger der Partnerstadt Mannheim ein Betriebsführungsvertrag geschlossen, der den SWR das erforderliche technisch-wirtschaftliche Know-how vermitteln sollte, um zu gegebener Zeit selbstständig die Versorgungssicherheit im Gasbereich zu gewährleisten. Die neuen Mitarbeiter des Fachbereiches Gasversorgung kamen zwar alle mit Erfahrung in der Energieversorgung, bspw. im Stahlwerk oder den Heizhäusern der Industriebetriebe, zu den SWR, eine öffentliche Gasversorgung hatte aber bis dahin noch niemand be-trieben. Deshalb fuhren die Riesaer Kollegen jeweils für mehrere Wochen zu den „Gasern“ der Mannheimer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (MVV), um dort das notwendige Rüstzeug für die neuen Aufgaben zu bekommen. Umgekehrt war als Betriebsführer und Ansprechpartner vor Ort Herr Helmut Köppl in dieser Zeit ein gern gesehener Gast in Riesa. Diese „Lehrzeit“ war wichtig und im Ergebnis konnte bereits 1994 der Betriebsführungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen beendet werden. Seit 01. Juli 1994 lag die alleinige Verantwortung bei den Riesaer Fachleuten. Nach zähem Ringen konnte am 03. September 1993 die Übertragung des Riesaer Gasnetzes an die Stadtwerke notariell beurkundet werden. Mit der Übernahme des Bereitschaftsdienstes am 13. September 1993 lag der Betrieb dann komplett in Riesaer Hand.

 

Umstellung von Stadt- auf Erdgas

Die erste große Herausforderung für die neue Gas-sparte war die Umstellung der Versorgung von Stadt- auf Erdgas. Dafür wurde zunächst eine Erhebung über alle Gasgeräte durchgeführt, um zu prüfen, ob diese umgestellt werden können oder komplett ersetzt werden müssen. Gleichzeitig musste das gesamte Rohrnetz durch den Einbau zahlreicher Absperrschieber in Umstellbezirke sektioniert sowie, wegen der mit der Erdgasumstellung einhergehenden Druckerhöhung, auf Leckstellen überprüft und instandgesetzt werden. Schließlich konnte am 06. Dezember 1993 mit der Umstellung begonnen werden, die nach dem „Besuch“ von 16.000 Kunden und der Umrüstung von 34.000 Geräten am 24. Mai 1994 endete.

 

Moderne Gasleitungen prägen das Netz

In der Folgezeit investierten die SWR erhebliche finanzielle Mittel in die Erneuerung und Erweiterung des Gasnetzes. Die Ortsteile Altweida, Poppitz und Pausitz wurden ebenso wie die neuen Wohngebiete Am Kalkberg und An der Obstplantage oder die neu entstandenen Gewerbegebiete mit Gas erschlossen. Die Standorte der SWR-Heizkraftwerke und die großen Industriebetriebe Feralpi-Stahl und das Ölwerk konnten ab Mitte der 1990-er Jahre nach dem Neubau von Gashochdruckleitungen und Gasdruckregelanlagen mit dem umwelt-freundlichen Energieträger versorgt werden. Auch im übrigen Riesaer Ortsnetz ist seither viel Neues entstanden. Zum Zeitpunkt der Netzübernahme bestanden die Gasleitungen fast ausschließlich aus Stahl- oder Graugussrohren und hatten eine Gesamtlänge von ca. 153 km. In den folgenden 10 Jahren wurde die Netzlänge um etwa 30 km erweitert und weitere rund 50 km Altbestand wurden durch neue Rohrleitungen ersetzt. Der Anteil moderner Polyethylenleitungen stieg dabei von unter einem Prozent auf über ein Drittel des Gesamtbestandes und die alten, besonders bruchanfälligen Graugussleitungen wurden in einem groß angelegten Programm komplett beseitigt. Bis heute, 30 Jahre nach Gründung der SWR, wurden 111 der insgesamt noch 168 km des Gasleitungsnetzes neu verlegt. Im März 2021 wurde mit der Gasdruckregelanlage Magdeburger Straße auch die letzte „alte“ Anlage aus der Vorwendezeit außer Betrieb genommen. Die aktuell in Betrieb befindlichen 32 Gasdruckregelanlagen weisen ein durchschnittliches Alter von 20 Jahren auf, was auch die hohe Investitionsbereitschaft der SWR in die Versorgungssicherheit verdeutlicht. Seit der Netzübernahme flossen mehr als 17 Millionen Euro in den Ausbau und die Erneuerung des Gasnetzes.

 

Erdgas zum tanken?

Neben den bereits genannten Investitionen in den Netzausbau beschäftigten sich die SWR schon frühzeitig mit alternativer Mobilität. Mangels Serienlösungen wurde dazu 1996 ein VW Golf auf Erdgasantrieb umgerüstet und auf dem Betriebsgelände am Alten Pfarrweg eine kleine Ver-dichteranlage zur Betankung in Betrieb genommen. Im Jahr 2004 folgte dann die Errichtung der öffentlichen Erdgastankstelle an der Total-Station Lauchhammerstraße. Zwar geht zwischenzeitlich der Trend zur Elektromobilität, jedoch sind noch zahlreiche Erdgasfahrzeuge unterwegs und insbesondere die mit Erdgas betriebene Stadtbahn „Stahl-Max“ ist für die Riesaer ein gewohntes Bild.

 

Öffnung der Märkte

Die Liberalisierung der Energieversorgung machte ab 2005 auch vor dem Gasmarkt nicht halt. Die ehemals monopolistische Gasversorgung wurde auf der Grundlage der Entflechtungsbestimmungen des neuen Energiewirtschaftsgesetzes in den wettbewerblichen Vertriebs- und den staatlich regulierten Netzbereich getrennt. Jeder Kunde hat seitdem die Möglichkeit, seinen Gaslieferanten frei zu wählen. Aktuell werden die knapp 4.000 Erdgaskunden in Riesa von 116 (!) verschiedenen Gas-lieferanten versorgt. Da alle aber nur ein Netz nutzen können, sind umfangreiche Marktprozesse implementiert, die eine korrekte Bilanzierung und Abrechnung gewährleisten.

 

SWR weiterhin zuständig für sichere Gasversorgung in Riesa

Am 01. Januar 2011 wurde der mit der Stadt Riesa abgeschlossene Konzessionsvertrag vorzeitig um weitere 20 Jahre verlängert. Den SWR wurde damit das Vertrauen ausgesprochen, langfristig für eine sichere Gasversorgung in Riesa zu sorgen. Dieser Verantwortung werden die Riesaer „Gaser“ mit gezielten Investitionen und kontinuierlicher Instandhaltung ge-recht.

 

Zukunft Erdgas?

Perspektivisch stehen nat-ional und international die Zeichen auf einer Abkehr von fossilen Brennstoffen wie unserem bisherigen Erdgas. In den nächsten Jahren wird sich zeigen, mit welchen technischen Lösungen dieses Ziel umgesetzt werden kann. Es ist durchaus denkbar, dass eine weitere Gasumstellung, diesmal von Erdgas auf Wasserstoff, auf die Riesaer wartet.

 

Zu den  Autoren

Thomas Meißner arbeitet seit 1993 bei den SWR in verschiedenen Tätigkeiten im Bereich  Gasversorgung, davon mehrere Jahre in leitender Stellung. Seit Februar 2010 leitet er den Bereich Netze der Stadtwerke Riesa. Martin Heide ist seit 2004 bei den SWR beschäftigt. Begonnen als Fachverantwortlicher für die Planung im Bereich Gas/Wasser ist er seit 2007 als Leiter des Netzbetriebes Gas/ Wasser tätig. Vielen Dank an Thomas Meißner und Martin Heide für die vielen Jahre Unternehmensgeist und auf einige weitere!

Bilderrätsel

Auflösung Riesaer Ausgabe am 27.08.2021:

Elektriziätswerk Riesa an der Chemnitzer Hohle/Georgi-Dimitroff-Straße , welches im Zuge des Neubaus der B169 im Jahr 1998 abgerissen wurde.

Auflösung Riesaer Ausgabe am 24.09.2021

Blick auf heutige Straße "An der Gasanstalt. Auf der rechten Seite war zu DDR-Zeit das Riesaer Gaswerk beherbergt. 

 

Eine Chronik in Bildern

Filme

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