FAQ: Stromerzeugungsanlagen

Was sind Stromerzeugungsanlagen?

Zu den Stromerzeugungsanlagen zählen unter anderem:


EEG-Anlagen: 

  • Solaranlagen
  • Stromspeicher 
  • Windenergieanlagen
  • Biomasseanlagen 
  • Wasserkraftanlagen 
  • Anlagen zur Stromerzeugung aus Geo- oder Solarthermie, Grubengas und Klärschlamm

KWK-Anlagen:

  • Verbrennungsanlagen und Brennstoffzellen

weitere Anlagen:

  • Notstromaggregate.

Was muss ich vor der Errrichtung oder Erweiterung einer Stromerzeugungsanlage, z.B. Photovoltaikanlage, beachten?

Grundsätzlich sind wir als zuständiger Netzbetreiber über die Errichtung einer Stromerzeugungsanlage immer zu informieren.

Notwendige Informationen und Anmeldeformulare finden Sie hier

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter einspeisung-netz(at)stw-riesa.de zur Verfügung.

Jedoch muss sich jeder Anlagenbetreiber seiner Rechte und Pflichten bewusst sein und sich selbstständig über die geltenden Regeln und Fristen erkundigen.       
 

Welche Pflichten habe ich als Anlagenbetreiber nach der Inbetriebnahme einer neuen Stromerzeugungsanlage?

Wir benötigen von Ihnen zeitnah die Übersendung aller notwendigen Dokumente. 
Diese finden Sie hier.


Wir möchten Sie an dieser Stelle auf Ihre Pflicht hinweisen, sich und Ihre Anlage im Marktstammdatenregister zu registrieren.

Bitte beachten Sie dabei:

  • Anlagen, die u.a. neu installiert oder erweitert werden, müssen innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme registriert werden.
  • Stromspeicher sind als selbstständige Einheit anzusehen und müssen separat im Markstammdatenregister registriert werden.

Die Bundesnetzagentur stuft die Nichtregistrierung als Ordnungswidrigkeit ein und verhängt ein Bußgeld. 

Welche Pflicht habe ich als Anlagenbetreiber von älteren Stromerzeugungsanlagen? Warum ist der 30.09.2021 wichtig für mich?

Als Betreiber einer Stromerzeugungsanlage sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, sich und Ihre Anlage im Marktstammdatenregister zu registrieren – unabhängig davon, ob Ihre Anlage bereits in einem früheren Register geführt wurde. 

Die Bundesnetzagentur stuft die Nichtregistrierung als Ordnungswidrigkeit ein und verhängt ein Bußgeld. 
 

Was muss ich bei dem Betreiberwechsel einer Stromerzeugungsanlage, z.B. Photovoltaikanlage, beachten?

Um den Wechsel des Betreibers erfolgreich vollziehen zu können, benötigen wir als zuständiger Netzbetreiber zeitnah Informationen von Ihnen.

Die notwendigen Dokumente dazu finden Sie hier

Darüber hinaus benötigen wir ebenfalls den Zählerstand zum Tag des Betreiberwechsels.

Besonders wichtig ist die Registrierung im Marktstammdatenregister.

Hierzu müssen Sie sowohl sich selbst als auch die Solaranlage oder deren Betreiberwechsel registrieren.

Dazu sind Sie gesetzlich verpflichtet. 

Bei Fragen zum Betreiberwechsel können Sie uns gerne kontaktieren.
 

Wie lese ich als Besitzer einer Solaranlage die Stromzählerstände der Einspeisung und des Bezugs ab?

Laut Messstellenbetriebsgesetz sind wir als Netzbetreiber dazu verpflichtet, eine moderne Messeinrichtung bzw. ein intelligentes Messsystem bei Ihnen einzubauen.

Die Anzeige wechselt bei diesen zwischen Verbrauch mit Kennung 1.8.0 und Erzeugung mit Kennung 2.8.0.

Eine Ablesehilfe finden Sie hier.

Mein Anspruch auf die Einspeisevergütung nach dem EEG endet nach 20 Jahren. Welche Möglichkeiten habe ich mit meiner ausgeförderten Stromerzeugungsanlage?

Die Ansprüche auf den Netzzugang und auf die Abnahme des erzeugten Stroms durch den Netzbetreiber bleiben vorerst bestehen. Der Anlagenbetreiber hat jedoch kein Recht mehr auf die ursprüngliche Einspeisevergütung, die Marktprämie oder den Mieterstromzuschlag. Welche Optionen der Anlagenbetreiber nach dem Ende der 20-jährigen finanziellen EEG-Förderung hat, lesen sie hier